UWG Unerlaubte Telefonwerbung
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Die Bundesnetzagentur hat nun erstmals Bußgelder von bis zu einer halben Million Euro wegen unerlaubter Telefonwerbung gegen Call Center verhängt.

Der Rechtsbruch so Kurth sei bei belästigender Telefonwerbung nicht hinnehmbar bzw. Tolerierbar. Insgesamt geht es derzeit um sechs fälle wegen unerlaubter Telefonwerbung. Damit wurden im Dezember 2009 und Januar 2010 in insgesamt neun Verfahren Bußgelder in einer Gesamthöhe von 500.000 Euro auferlegt. Nach eigenen angaben der Bundesnetzagentur ahndet diese damit erstmals Verstöße gegen das Bestehende Verbot der unerlaubten Telefonwerbung und die in diesem Zusammenhang stehende Missachtung der Rufnummernanzeigepflicht bei Werbeanrufen durch Call Center (Rufnummernunterdrückung).

Hintergrund: Seit dem 4. August 2009 gelten Werbeanrufe ohne Einwilligung des Angerufenen und Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer als Ordnungswidrigkeiten . Dies ergibt sich aus der Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb UWG §7 und insbesondere 7a und des Telekommunikationsgesetzes. Interessant ist hierbei festzustellen, dass nicht nur die Call Center als Exekutive sondern gleichermassen die Auftraggeber der Werbeanrufe zur Rechenschaft gezogen werden. Hierzu äußert sich Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Das ersichtliche Desinteresse einiger Unternehmen am seit langem gesetzlich bestehenden Verbot unerlaubter Telefonwerbung ist nicht akzeptabel. Die Vorschriften zu telefonischen Werbeanrufen gelten ohne Ausnahme, Wettbewerbsvorteile auf Basis telefonischer Belästigung können Verbrauchern nicht zugemutet werden. Wir setzen mit diesen Bußgeldern ein deutliches Signal, dass wir Rechtsbruch nicht tolerieren. Gerade die beauftragten Unternehmen haben eine gesteigerte Verantwortung für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
“Auch die Auftraggeber von Telefonwerbung stehen nicht außerhalb des Gesetzes. Sie verhalten sich rechtswidrig, wenn sie telefonische Werbekampagnen durchführen lassen, ohne über die erforderliche ausdrückliche und wirksame Einwilligung der Verbraucher in Telefonwerbung zu verfügen”, betonte Kurth. “Ich appelliere mit Nachdruck an alle Werbenden – Auftraggeber wie Call Center – sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Ausflüchte lassen wir nicht gelten.”

Sicherlich ist es nicht hinnehmbar die schwarzen Schafe der Call Center Branche zu dulden. Dies muß auch aus unserer Sicht nachhaltig und wirksam bekämpft werden. z.B. kann es nicht sein, dass Rentner in Privathaushalten angerufen und beohrschlagt werden Telefonverträge oder Zeitschriftenabonnements, Reisen, Weine oder Lottolose via Telefon zu Kaufen. Dabei hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass eben diese unerbetenen Anrufe illegal sind.

Gleichwohl der Bundesgerichtshof seine Rechtsprechung bekräftigt und klar unterscheidet, in dem anders als Anrufe bei Privatpersonen (B2C) ein Werbeanruf im geschäftlichen Bereich (B2B), bereits dann zulässig ist, wenn aufgrund konkreter Umstände ein sachliches Interesse des Anzurufenden zu vermuten ist. Somit ist im geschäftlichen Verkehr, sofern man von einem konkludentem einvernehmen ausgehen kann zwischen Unternehmen “untereinander” Telefonwerbung grundsätzlich nicht verboten.

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Agentur T360°

Olaf Cavalcante (COO): Ich bin seit dem 1. Februar 2014 als COO verantwortlich für das operative Geschäft der Agentur T360°

Seit 1989 bin ich im Bereich Telefonmarketing und Vertrieb tätig. Vom sprichwörtlichen Alleskönner Call Center Manager, habe ich mich zum Spezialisten für die Finanz- und Versicherungswirtschaft entwickelt.

Die Terminvereinbarung bei Firmenkunden bspw. im Segment der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) für die Finanz- und Versicherungswirtschaft ist sogleich unser Kerngeschäft. Versicherungsmakler, Versicherungsberater, Rentenberater, ein- und Mehrfachagenten sowie Versicherungsgesellschaften, Banken und Sparkassen, setzen die Agentur T360° gezielt ein, wenn es um die Generierung von Geschäfts- und Industriekunden geht.

Erst recht wenn es um hocherklärungsbedürftige Produkte, wie z.B. das vielschichtige Themengebiet der betrieblichen Altersvorsorge eins darstellt.

Unsere Tiefe und unser gutes Gespür in der Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die die Menschen für Themen begeistern und Prozesse zum Ziel führen, nenne ich „themenzentrierte Gesprächsführung“.

Oft ist Zeitersparnis der ausschlaggebende Impuls für die Inanspruchnahme unserer wertvollen Dienste. Denn Effizienz wird mehr und mehr zu dem entscheidenden Erfolgsfaktor. Aber am meisten profitieren unsere Kunden von den professionell vorbereiteten Besuchsterminen.
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Agentur T360 COO olaf Cavalcante

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